Mohart's Blog

Informationen zu Fragen von Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft

Posts Tagged ‘International

Obama und der Nobelpreis: Wenn der Krieg zum Frieden und die Lüge zur Wahrheit wird

leave a comment »

by Michel Chossudovsky

Wenn Krieg zum Frieden wird, Wenn Konzepte und Realitäten auf den Kopf gestellt werden,

Wenn Fiktion zur Wahrheit und die Wahrheit Fiktion wird,

Wenn eine globale militärische Agenda als humanitäre Anstrengung verkündet wird,

Wenn die Ermordung von Zivilisten als „Kollateralschaden“ angesehen wird,

Wenn jene, welche der US-NATO angeführten Invasion ihres Heimatlandes entgegenstehen, als „Aufständische“ oder „Terroristen“ deklariert werden.

Wenn ein präventiver Nuklearkrieg als Selbstverteidigung angesehen wird.

Wenn weitreichende Folter und „Verhör“-techniken routinemäßig dazu verwendet werden „friedenserhaltende Operationen zu schützen“,

Wenn taktische Nuklearwaffen vom Pentagon als „harmlos für die Zivilbevölkerung in der Gegend“ angesehen werden

Wenn Dreiviertel der US-Einkommenssteuer zur Finanzierung dessen umverteilt wird, was euphemistisch „nationale Verteidigung“ genannt wird

Wenn der oberste militärische Führer, der Commander in Chief, der größten Militärmacht des Planeten als globaler Friedensstifter präsentiert wird,

Wenn die Lüge zur Wahrheit wird.

Obamas „Krieg ohne Grenzen“

Wir befinden uns am Scheideweg der gravierendsten Krise der modernen Geschichte. Die USA hat in Zusammenarbeit mit NATO und Israel eine globales militärisches Abenteuer begonnen, das – in einem sehr wirklichen Sinne – die Zukunft der Menschheit gefährdet.

An diesem kritischen Punkt in unserer Geschichte stellt sich die Entscheidung des norwegischen Nobelpreiskomitees – den Präsidenten und Commander in Chief, Barack Obama, den Friedensnobelpreis zu überreichen – komplett als ein Propagandawerkzeug und eine Ablenkungsmethode dar, welche den „langen Krieg“ des Pentagons uneingeschränkt unterstützen. Sprichwörtlich „ein Krieg ohne Grenzen“, wie er durch die weltweite Stationierung der Militärmacht der USA gekennzeichnet ist.

Abgesehen von politischer Rhetorik hat keine sinnvolle Umkehr der US-Außenpolitik im Vergleich zu der von George W. Bushs Präsidentschaft stattgefunden, welche auch nur im Entferntesten die Verleihung des Nobelpreises an Obama rechtfertigen würde. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Die militärische Agenda von Obama strebte nach einer Ausweitung des Krieges entlang neuer Grenzen. Mit einem neuen Team von militärischen und außenpolitischen Beratern war die Kriegsagenda bei weitem effektiver bei der Förderung von Eskalation als der Entwurf der NeoCons.

Seit Beginn der Präsidentschaft von Obama ist dieses militärische Projekt, durch die Verstärkung von US-Militärpräsenz in allen Hauptgebieten der Welt und der Stationierung von neuen fortschrittlicheren Waffensystemen in vorher ungekanntem Ausmaß, intensiviert worden.

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama verschafft den illegalen Kriegspraktiken Legitimität, darunter die Besetzung fremder Gebiete und die unerbittlichen Tötungen von Zivilisten im Namen der „Demokratie“.

Beide, die Regierung unter Obama und die NATO bedrohen direkt Russland, China und Iran. Die USA entwickelt unter Obama „ein globales Raketenerstschlagsystem“:

„Gemeinsam mit weltraumbasierten Waffen, ist der Flugzeuglaser die nächste Verteidigungslinie…Niemals stand man so kurz davor Ronald Reagans Traum eines vielschichtigen Raketenabwehrsystems – kurz Star Wars – zu verwirklichen, zumindest technologisch.

Als Reaktion auf die Aufrüstung, die Verjüngung und der Modernisierung des globalen Nuklearangriffpotentials der Amerikaner, sagte der oberste Befehlshaber der russischen Luftstreitkräfte Alexander Zelin, der selbe, der schon früher von der Bedrohung für seine Nation durch US-Schläge aus dem Weltraum sprach, „Die russischen Luftstreitkräfte bereiten sich auf die Bedrohungen aus der Schaffung der Global Strike Command der U.S. Air Force vor“ und Russland entwickle „Systeme um den Bedrohungen, welche auftreten könnten, entsprechend zu begegnen.“ (Rick Rozoff, Showdon with Russia and China: U.S. Advances First Strike Global Missile Shield System, Global Research, 19.08.2009).

Seit der kubanischen Raketenkrise stand die Welt nicht mehr so nah vor dem Abgrund: ein Drittes Weltkriegsszenario, ein globaler militärischer Konflikt unter Verwendung von Nuklearwaffen.

1. Das sogenannte Raketenabwehrschild, die Star Wars Initiative, welches auch den Erstschlag mit Nuklearwaffen beinhaltet, wird nun auf globaler Ebene in verschiedenen Regionen der Welt entwickelt. Das Raketenschild ist größtenteils gegen Russland, China, Iran und Nordkorea gerichtet.

2. Die neuen US-Militärbasen wurden im Hinblick auf die Schaffung von US-Einflusssphären in jeder Region der Welt eingerichtet und umgeben und konfrontieren Russland und China.

3. Es gab eine Eskalation im zentralasiatischen Krieg. Das „Verteidigungsbudget“ unter Obama stieg sprunghaft mit Umverteilungen an Afghanistan sowie Irak an.

4. Unter den Befehlen von Präsident Obama, agierend als Commander in Chief, ist Pakistan nun das Ziel routinemäßiger US-Luftangriffe unter dem Vorwand des „globalen Krieges gegen den Terrorismus“, was eine Verletzung der territorialen Souveränität von Pakistan darstellt.

5. Der Bau einer neuen Militärbasis in Lateinamerika, in Kolumbien, unmittelbar an der Grenze zu Venezuela, ist vorgesehen.

6. Die Militärhilfe an Israel hat zugenommen. Unter der Präsidentschaft von Obama wurde deutlich gemacht, dass Israel und das israelische Militär uneingeschränkt unterstützt werden. Obama hat auch zu den Kriegsgräueln geschwiegen, die von Israel in Gaza begangen wurden. Es gab noch nicht einmal den Anschein von erneuten israelisch-palästinensischen Verhandlungen.

7. Es fand eine Verstärkung der neuen regionalen Militärkommandanturen, hierunter AFRICOM und SOUTHCOM, statt.

8. Eine neue Runde von Drohungen wurde gegen den Iran gerichtet.

9. Die USA beabsichtigt weiter Divisionen zwischen Pakistan und Indien zusammenzuziehen, was zu einem regionalen Krieg führen könnte sowie zur Nutzung von Indiens Nukleararsenal als indirektes Mittel zur Bedrohung von China.

Die teuflische Natur dieses Militärprojektes wurde im Jahr 2000 vom Project for a New American Century (PNAC) umrissen. PNAC rief die folgenden Ziele aus:

– Verteidigung des amerikanischen Heimatlandes;

– Kämpfe und entscheidende Siege vielfacher, gleichzeitig geführter Hauptkriegsschauplätze;

– Durchführung polizeilicher Pflichten in Zusammenhang mit der Schaffung eines Sicherheitsumfeldes in wichtigen Regionen;

– Umwandlung der US-Streitkräfte zur Ausbeutung der „Revolution in Militärangelegenheiten“; (Projekt for a New Amcerican Century, Rebuilding Americas Defenses.pdf, September 2000)

Die „Revolution in Militärangelegenheiten“ bezieht sich auf die Entwicklung neuer fortschrittlicher Waffensysteme. Die Militarisierung des Weltraums, neue hochentwickelte chemische und biologische Waffen, ausgeklügelte Laser-gesteuerte Raketen, Bunker-brechende Bomben, ganz zu schweigen von dem US Air Force Klima-Kriegsführungsprogramm (HAARP) mit Sitz in Gokona, Alaska sind Teile von Obamas „humanitären Arsenal“.

Krieg gegen die Wahrheit

Das ist ein Krieg gegen die Wahrheit. Wenn der Krieg zum Frieden wird, dann steht die Welt auf dem Kopf. Die Konzeptualisierung ist nicht länger möglich. Ein inquisitorisches Sozialsystem ist im Entstehen.

Das Verständnis fundamentaler sozialer und politischer Ereignisse wird ersetzt durch eine Welt reiner Phantasie, wo „böse Jungs“ auflauern. Das Ziel des „globalen Krieges gegen den Terrorismus“ – welcher vollständig von der Obama-Regierung unterstützt wird – ist es gewesen, die öffentliche Unterstützung für eine weltweite Kampagne gegen Häresie zu gewinnen.

In den Augen der Öffentlichkeit ist der Glaube an eine „gerechten Sache“ für einen Krieg zentral. Es heißt, dass ein Krieg gerecht ist, wenn er wegen moralischer, religiöser oder ethischer Gründe geführt wird. Der Konsens ist Krieg zu führen. Die Menschen können nicht mehr selber denken. Sie akzeptieren die Autorität und die Weisheit einer bestehenden sozialen Ordnung.

Das Nobelpreiskomitee sagt, dass Obama der Welt „Hoffnung auf eine bessere Zukunft“ gegeben habe. Die Preisverleihung für Obama begründet sich durch

„außerordentliche Anstrengungen die internationale Diplomatie und Zusammenarbeit unter den Menschen zu stärken. Das Komitee hat der Vision und Arbeit Obamas für eine Welt ohne Nuklearwaffen besondere Aufmerksamkeit geschenkt…

Seine Diplomatie beruht auf dem Konzept, dass jene, die die Welt führen, dies auf Basis von Werten und Einstellungen tun müssen, welche von der Mehrheit der Weltbevölkerung geteilt werden.“ (Nobel Pressveröffentlichung, 09.10.2009).

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Präsident Barack Obama ist zu einem integralen Bestandteil der Propagandamaschine des Pentagons geworden. Es versorgt die Invasoren mit einem menschlichen Antlitz und hält die Dämonisierung jener aufrecht, welche gegen US-Militärinterventionen sind.

Die Entscheidung Obama den Friedensnobelpreis zu verleihen wurde ohne Zweifel sorgsam mit dem norwegischen Komitee auf den höchsten Ebenen der US-Regierung ausgehandelt. Sie hat weitreichende Wirkungen.

Hierdurch wird der durch die USA geführte Krieg eindeutig als eine „gerechte Sache“ hochgehalten. Die Verleihung löscht die Kriegsverbrechen von Bush sowie der Obama-Regierung aus.

Kriegspropaganda: Das Recht zum Krieg (ius ad bellum)

Die Theorie des „gerechten Krieges“ dient dazu die Natur der US-Außenpolitik zu verschleiern und verleiht den Invasoren ein menschliches Gesicht.

In beiden – der klassischen und zeitgenössischen – Versionen wird die Theorie des „gerechten Krieges“ als „humanitäre Operation“ hochgehalten. Der gerechte Krieg verlangt Militärinterventionen aus ethischen und moralischen Gründen gegen „Aufständische“, „Terroristen“, „gefallene“ oder „Schurkenstaaten“.

Das Nobelpreiskomitee hat den gerechten Krieg als ein Instrument des Friedens ausgerufen. Obama verkörpert den „gerechten Krieg“.

In US-Militärakademien wird die moderne Version des „gerechten Krieges“ im Rahmen der US-Militärdoktrin gelehrt. Der „Krieg gegen den Terrorismus“ und die Bemerkung, dass dieser „präventiv“ sei, werden als Recht zur „Selbstverteidigung“ behauptet. Sie definieren, wann es erlaubt ist „Krieg zu führen“: Das Recht zum Krieg.

Das Recht zum Krieg hat dazu gedient Konsens innerhalb der Strukturen der Streitkräfte zu schaffen. Es diente auch dazu die Truppen zu überzeugen, dass sie für eine „gerechte Sache“ kämpfen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Theorie des gerechten Krieges in ihrer modernen Version ein integraler Bestandteil der Kriegspropaganda und Mediendesinformation ist und verwandt wird öffentliche Zustimmung zu einer Kriegsagenda zu gewinnen. Unter Obama als Friedensnobelpreisträger wird der gerechte Krieg universell anerkannt und durch die sogenannte internationale Gemeinschaft hochgehalten.

Das finale Ziel ist es die Bürger zu überwältigen und das soziale Leben in Amerika vollständig zu entpolitisieren, die Menschen vorm Denken und Konzeptualisieren sowie vor dem Analysieren von Fakten zu schützen, was eine Gefahr für die Legitimität des US Nato geführten Krieges darstellt.

Krieg wird Frieden, eine lohnende „humanitäre Anstrengung“. Friedlicher Widerstand wird Häresie.

Militärische Eskalation mit menschlichem Antlitz. Das Nobelkomitee gibt „grünes Licht“

Noch bedeutsamer ist, dass der Friedensnobelpreis einer vorher noch nicht dagewesenen Stufe der „Eskalation“ von US-NATO geführten Militäroperationen unter der Flagge der Friedensstiftung Legitimität verleiht.

Es ist ein Beitrag zur Verfälschung der Natur der US-NATO Militäragenda.

Zwischen 40.000 und 60.000 weiterer US-Truppen und alliierter Kräfte stehen kurz davor nach Afghanistan unter dem Banner der Friedensstiftung gesandt zu werden. Am 08.10.2009, einen Tag vor der Entscheidung des Nobelpreiskomitees, gewährte der US-Kongress Obama ein 680 Milliarden USD Verteidigungsautorisierungsgesetz, welches dazu dient den Prozess der militärischen Eskalation zu finanzieren:

„Washington und seine NATO-Verbündeten planen eine beispiellose Truppenerhöhung in Afghanistan und das zusätzlich zu 17.000 neuen amerikanischen Truppen und mehreren tausend NATO-Streitkräften, welche bereits früher in diesem Jahr für den dortigen Einsatz als Verstärkung angedacht wurden. Die Zahl, welche, gemäß bisher noch nicht bestätigten Berichten, auf Forderungen des U.S. und NATO-Befehlshabers Stanley McChrystal und dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Michael Mullen beruht, rangiert zwischen 10.000 und 45.000.

Fox News hat Zahlen genannt, die sich bis auf 45.000 weitere amerikanische Soldaten belaufen und ABC News nannte bis zu 40.000. Am 15.09.2009 sprach die Zeitschrift Christian Science Monitor von „vielleicht bis zu 45.000″.

Die Ähnlichkeiten der Schätzungen legen nahe, dass die Zahl – auf welche man sich unter den gehorsamen Medien in Amerika geeinigt hat – die heimische Bevölkerung auf die Möglichkeit der größten Eskalation ausländischer Truppen in der Geschichte Afghanistans vorbereiten soll. Vor sieben Jahren hatten die Vereinigten Staaten nur 5.000 Soldaten im Land, nun planen sie aber 68.000 Truppen bis Dezember 2009 vor Ort zu haben, und dies war vor dem Auftauchen der neuen Berichte zu den Truppenverlegungen.“ (Rick Rozoff, U.S., NATO Poised For Most Massive War In Afghanistan´s History, Global Research, 24.09.2009)

Innerhalb von Stunden nach der Entscheidung des norwegischen Nobelpreiskomitees traf sich Obama mit dem Kriegsrat, oder sollten wir es „Friedensrat“ nennen. Es ist sorgfältig geplant worden, dass dieses Treffen mit dem des norwegischen Nobelpreiskomitees zusammenfiel.

An diesem Schlüsseltreffen hinter verschlossenen Türen im Lagebesprechungsraum des Weißen Hauses nahmen auch Vizepräsident Joe Biden, Außenministerin Hillary Clinton, Verteidigungsminister Robert Gates und andere wichtige politische und militärische Berater teil. General Stanley McChrystal nahm via Videoaufschaltung aus Kabul an dem Treffen teil.

Es wird gesagt, das General McChrystal dem Commander in Chief „verschiedene alternative Optionen“ „darunter eine maximale Truppenverstärkung von 60.000 zusätzlichen Soldaten“ angeboten habe. Die Zahl von 60.000 Soldaten wurde von einer Quelle des Wall Street Journals zitiert. (AFP: After Nobel nod, Obama convenes Afghan war council, 09.10.2009)

„Der Präsident hatte ein ernstes Gespräch über die Sicherheit und die politischen Herausforderungen in Afghanistan und die Optionen, mit welchen der Aufbau eines strategischen Ansatzes vorangebracht werden kann“ so ein Regierungsbeamter. (AFP: After Nobel nod, Obama convenes Afghan war council, 09.10.2009).

Das Nobelpreiskomitee hat in Obama in gewissem Sinne grünes Licht gegeben. Das Treffen am 09.10.2009 im Besprechungsraum des Weißen Hauses diente dazu, die Basis für eine weitere Eskalationen des Konfliktes unter dem Banner der Aufständigenbekämpfung und des Demokratieaufbaus zu schaffen.

Währenddessen, innerhalb der letzten paar Monate, haben US-Streitkräfte ihre Luftbombardements auf dörfliche Gemeinschaften in den nördlichen Stammesregionen unter dem Banner der Bekämpfung von Al Qaeda ausgeweitet.

Der Originalartikel von Michel Chossudovsky erschien unter dem Titel Obama and the Nobel Prize: When War becomes Peace, When the Lie becomes the Truth

Übersetzt von: Propagandaschock

 

Quelle: GlobalResearch

Written by mohart

4. November 2009 at 13:42

Präsident Ahmadinedschad: Der Iran und die Türkei haben gemeinsame Interessen

leave a comment »


AUTOR:   IRNA Islamic Republic News Agency خبرگزاری جمهوری اسلامی ایران
Übersetzt von  Hans-Jürgen Falkenhagen

Präsident Ahmadinedschad erklärte am Dienstag, den 27. Oktober, dass der Iran und die Türkei als befreundete Länder gemeinsame Interessen teilen. Er hielt eine Ansprache anlässlich  eines Treffens mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Im Verlauf dieses Treffens hob er hervor, dass es beiden Länder dank ihrer vereinigten Anstrengungen gelungen sei, „mit allen den Bedrohungen fertig zu werden und gemeinsam die bestehenden Stärken zu nutzen“.

Die „Notwendigkeit einer neuen Ausdehnung aller Richtungen der Verbindungen zwischen den beiden benachbarten Staaten“ betonend, hob Präsident Ahmadinedschad mehrere Probleme hervor, die sich den beiden Ländern auf dem Gebieten der  Sicherheit und besonders der Wirtschaft stellen und die das Ergebnis  fremder Einmischung in die inneren Angelegenheiten der beiden Länder seien.

Der Ausbau der Beziehungen zwischen Teheran und Ankara könne „nicht nur für die beiden Länder wohltuend, sondern auch für die ganze Region und auch die Welt des Islams von hohem Nutzen sein“, bekräftigte der iranische Präsident und fügte hinzu, dass „die Islamische Republik Iran keinerlei Restriktionen bezüglich der Erweiterung der Verbindungen  mit einem so befreundeten Land  wie es die Türkei ist, in Betracht ziehen könne“.

Sich auf die „Sackgasse“ beziehend, in der  sich beide Länder gegenüber  dem Westen befinden, und das gälte gleichzeitig in theoretischer als auch praktischer Hinsicht, führte er näher aus, dass  „die Welt neue Ideologien, neue Herangehensweisen erwartet“.

Zur Beseitigung von bestehenden Hindernissen auf dem Wege der Ausweitung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden benachbarten Staaten aufrufend, unterstrich Präsident Ahmadinedschad die Notwendigkeit, die Konkretisierung der zwischen beiden Staaten abgeschlossenen Vereinbarungen beschleunigt in Angriff zu nehmen.

Ahmadinedschad beglückwünschte den türkischen Ministerpräsidenten zu seiner Position gegenüber dem israelischen Regime und erklärte, dass „das Regime in Tel-Aviv tatsächlich eine Bedrohung für alle Nationen darstellt“.

Er ließ keinen Zweifel daran, dass „es dort keine Gerechtigkeit gibt und die Probleme nicht geregelt sind. Wenn ein illegales Regime wie das israelische Regime Atomwaffen besitzt, kann wohl niemand ein anderes Land daran hindern, Atomenergie für friedliche Zwecke zu besitzen“, erklärte Ahmadinedschad. „Die Realität ist, dass das zionistische Regime eine Bedrohung für alle Länder ist (…) Ihre ( Erdogans )klare Position bezüglich des  zionistischen Regimes wird positive Wirkungen auf internationaler Ebene und in der islamischen Welt haben, fügte er hinzu.

Ministerpräsident Erdogan  ist am Montagabend an der Spitze  einer wichtigen politischen, kommerziellen und wirtschaftlichen Delegation in Teheran eingetroffen.

Seinerseits hat Ministerpräsident Erdogan dazu aufgerufen, die Beziehungen  zwischen Teheran und Ankara auf neue Weise auszuweiten und die Entschlossenheit der Türkei bekräftigt, die freundschaftlichen Beziehungen mit der Islamischen Republik Iran zu verstärken und auszubauen.

 


Quelle: IRNALe président Ahmadinejad: l’Iran et la Turquie partagent des intérêts communsOriginalartikel veröffentlicht am 27.10.2009

 

Über den Autor

Hans-Jürgen Falkenhagen ist ein Mitarbeiter von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9141&lg=de

Written by mohart

31. Oktober 2009 at 14:56

Veröffentlicht in Geopolitik, Naher Osten

Tagged with ,

Mahmoud Abbas ein toter Mann – Netanyahu und Barak töteten ihn

leave a comment »

von Yossi Sarid

Mahmoud Abbas ist so viel wie ein toter Mann: Benyamin Netanyahu und Ehud Barak haben ihn getötet. Nach einem kurzem und zornigen Treffen ließen sie eine Cyanid-Tablette auf dem Tisch liegen und gingen aus dem Raum. Er brachte es noch fertig, zwei Telefongespräche über den Atlantik zu führen und in einem Augenblick der Verzweiflung verschluckte er den Goldstone-Bericht, den er nun in Genf versucht, wieder von sich zu geben.

Den Chef der palästinensischen Behörde zu zwingen , seine Aufforderung für eine Diskussion des Berichtes zurückzuziehen – ein israelisch-amerikanisches Diktat – kommt einer Aufforderung gleich, Hara-kiri zu begehen. Erpressung durch Drohungen haben sich ausbezahlt – und wieder gibt es keinen Partner, mit dem man verhandeln kann. Und so wird es in naher Zukunft bleiben.

Es werden auch keine Anstrengungen gemacht, Abbas wieder zu beleben – man redet zwar vom Entfernen von zwei oder drei Straßensperren, um seinen Puls wieder zu beleben.

Netanyahu will nicht nur gewinnen, er will ihn demütigen. Er will ihm nicht nur ein Messer in den Rücken stoßen, sondern auch in den Magen. Bibi kennt das Wesen und die Seele des wilden Tieres, die der israelischen öffentlichen Meinung, die Hurra schreit, wenn der Torero seinen Fuß auf den Stier legt, wenn er schon tot ist.

Geschichte wiederholt sich, aber keiner lernt Lektionen aus ihr. Sie ist voll von Beispielen kurzsichtiger Dummheit, wie die Leute mit dem Sieg nicht zufrieden sind; sie bestehen darauf, dass der Stierkörper auch noch missbraucht wird. Dieser arrogante Machtmissbrauch schafft den fruchtbaren Boden für Katastrophen und endet immer mit hohen Kosten.

Deutschland wurde im 1. Weltkrieg besiegt. Damals hatte Woodrow Wilson die Einsicht zu einem „Frieden ohne Sieger und Besiegte“ aufzurufen. Aber der britische Führer David Lloyd George, Italiens Vittorio Orlando und besonders Georges Clemenceau von Frankreich hatten Augen, die größer als ihr Magen waren. Sie wollten ihren Kuchen und aßen ihn auch gleich auf; so brachen sie den Arm Deutschlands, als sie ihn nur umdrehen wollten. Sie wollten es nicht nur auf die Knie zwingen, es sollte auch vor ihnen kriechen. So wurde der Friedens- und Demütigungsvertrag von Versailles unterzeichnet. So wurde auf der andern Seite des Rheins der Grund für Hitlers zur Macht kommen gelegt. So wurde die Saat für den 2. Weltkrieg gelegt. Und Clemenceau, der in seiner Dummheit glaubte, er könnte so Frankreichs Sicherheit für Generationen sichern, brachte über sein Volk eine riesige Katastrophe – nur eine Generation später.

Auch Ägypten wurde im Sechs-Tage-Krieg besiegt. Ein Sieg, den wir in eleganten Alben unsterblich machten mit Fotos von barfüßigen Soldaten, die taumelnd mit erhobenen Händen marschierten, zusammen mit peinlichen Photos der Stiefel, die am Fluchtweg entlang lagen. Aber ihre Schande war noch nicht vollkommen. Deshalb ignorierten wir Anwar Sadats Friedensversuche und streuten Salz in seine Wunden ….Und so kam es zum Yom Kippurkrieg, der nicht mit Fotoalben endete, sondern mit einem großen Buch zum Gedenken der gefallenen Soldaten.

Aber es ist Abu Mazen, der mehr als andere gedemütigt worden ist, seitdem ihn Ariel Sharon ein „gerupftes Huhn“ nannte. Das nächste Mal werden sie ihn mit Leopardenflecken bemalen, so wie jemand seine Esel im Gazastreifen wie Zebras anmalte. Die wirklichen Zebras, die einmal dort waren und die traurigen Kinder froh machte, starben während des letzten Krieges zusammen mit den Kamelen.

Wenn ein Nachfolger für ihn – für Abbas, diesen vernünftigen Mann und diesem guten Palästinenser – gefunden wurde, dann werden wir den harten Weg lernen: Sei nicht zu gut und sei nicht zu böse.“ Aber vor allem benimm dich nicht zu siegesbewusst.

Orginalartikel: Dieser Artikel ist NICHT auf http://www.zmag.org erschienen!
Übersetzt von: Ellen Rohlfs

 

Quelle

Written by mohart

27. Oktober 2009 at 07:12

Veröffentlicht in Naher Osten, Terror / Krieg

Tagged with ,

Die Behauptung, vom Iran gehe eine atomare Bedrohung aus, ist eine Lüge

leave a comment »

Der australische Journalist John Pilger zeigt auf, wie die Weltöffentlichkeit auf einen endlosen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und der NATO eingestimmt wird, der mit einem Angriff auf den Iran fortgesetzt werden soll.

Obamas Anfeindungen gegen den Iran verfolgen eine andere Absicht: Mit Hilfe der Medien soll die Öffentlichkeit auf einen endlosen Krieg vorbereitet werden
Von John Pilger
NEW STATESMAN, 01.10.09
( http://www.newstatesman.com/international-politics/2009/10/iran-nuclear-pilger-obama )

Im Jahr 2001 veröffentlichte der OBSERVER eine Reihe von Berichten, in denen behauptet wurde, es bestehe eine „irakische Connection“ zu Al-Qaida; darin wurde sogar die Basis im Irak beschrieben, in der Terroristen ausgebildet würden, und eine Einrichtung genannt, in der Anthrax (Milzbrand) als (biologische) Massenvernichtungswaffe hergestellt werde. Das war alles falsch. US-Geheimdienste und Exiliraker hatten erfundene Geschichten in britische und amerikanische Medien lanciert, die es George Bush und Tony Blair ermöglichten, eine illegale Invasion zu starten, die nach neuesten Studien 1,3 Millionen Iraker das Leben gekostet hat.

Fotomontage: Global Research

Eine ähnlich Kampagne läuft jetzt gegen den Iran: die gleiche Serie von „Enthüllungen“ durch Regierungen und Medien, das gleiche Gerede über eine Krise. „Wegen einer geheimen Atomanlage zeichnet sich ein Showdown mit dem Iran ab“, erklärte der OBSERVER am 26. September. „Showdown“ (Kraftprobe) ist das neue Thema, High Noon (Anlehnung an den Western „Zwölf Uhr mittags“) zeichnet sich ab. Die Uhr tickt. Das Gute kämpft gegen das Böse. Ein neuer verbindlicherer US-Präsident hatte doch versprochen, die Bush-Jahre auszulöschen. Erinnern wir uns an die berüchtigte Titelseite des GUARDIAN vom 22. Mai 2007: „Irans heimlicher Plan für eine Sommeroffensive zur Vertreibung der US-Truppen aus dem Irak“. Ihr Autor Simon Tisdall berief sich auf haltlose Behauptungen aus dem Pentagon über einen iranischen „Kriegsplan“, nach dem die US-Streitkräfte im September (2007) angegriffen und aus dem Irak vertrieben werden sollten; das war nachweislich eine Falschmeldung, die aber nie dementiert wurde. (THE OBSERVER und THE GURDIAN sind britische Zeitungen.)

Im offiziellen Jargon heißt diese Art Propaganda „Psy-Ops“, das ist das militärische Kürzel für „Psychologische Operationen“. Im Pentagon und in Whitehall sind sie zu einem wichtigen Bestandteil einer diplomatischen und militärischen Kampagne geworden, die den Iran blockieren, isolieren und schwächen soll; eine angeblich vom Iran ausgehende „atomare Bedrohung“ wird von Barack Obama und Gordon Brown systematisch aufgebauscht, und von der BBC und den anderen Medienanstalten als objektive Nachricht nachgeplappert und verbreitet. Dabei ist auch das wieder eine Fälschung.

Die Drohung ist einseitig

Am 16. September gab (das US-Nachrichtenmagazin) NEWSWEEK bekannt, dass die wichtigsten US-Geheimdienste dem Weißen Haus berichtet hätten, der „atomare Status“ des Irans habe sich seit der National Intelligence Estimate (der Einschätzung der nationalen Geheimdienste) vom November 2007 nicht verändert; damals wurde mit „ziemlicher Sicherheit“ festgestellt, dass der Iran 2003 sein vermutetes (Atomwaffen-)Programm eingestellt habe. Auch die International Atomic Energy Agency / IAEA hat das immer wieder bestätigt.

Die gegenwärtige Propaganda wird ergänzt durch die Ankündigung Obamas, die Vereinigten Staaten verzichteten darauf, Raketen in der Nähe der russischen Grenze aufzustellen. Damit soll nur die Tatsache kaschiert werden, dass sich die Anzahl der in Europa zu stationierden US-Raketen in Wirklichkeit erhöhen wird, weil (mehr als) die Raketen, auf die angeblich verzichtet wurde, auf Schiffen stationiert werden sollen. Russland soll mit diesem Spiel nur dazu gebracht werden, sich der US-Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder sie wenigstens nicht zu behindern. Obama verkündete: „Präsident Bush hatte Recht damit, dass die ballistischen Raketen des Irans eine schwere Bedrohung [für Europa und die Vereinigten Staaten] darstellten.“ Dabei ist die Behauptung, der Iran könnte einen selbstmörderischer Angriff auf die Vereinigten Staaten erwägen, einfach absurd. Die Bedrohung ist wie immer sehr einseitig und geht von der einzigen Supermacht der Welt aus, die den Iran umzingelt hat.

Irans Verbrechen ist seine Unabhängigkeit. Da Amerikas Lieblingstyrann Schah Reza Pahlavi von seinem Thron vertrieben wurde, ist der Iran der einzige ölreiche muslimische Staat, der nicht unter US-Kontrolle steht. Weil nur Israel ein garantiertes „Existenzrecht“ , im Nahen Osten haben soll, haben die Vereinigten Staaten die Absicht, die Islamische Republik (Iran) zu schwächen. Wenn Israel nicht länger von einem selbsbewussten Iran behindert wird, kann es auch im Interesse Washingtons den Nahen Osten teilen und beherrschen. Wenn sich irgendein Staat auf der Welt dringend die Fähigkeit zur „atomaren Abschreckung“ verschaffen müsste, dann ist das der Iran.

Als einer der ursprünglichen Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags ist der Iran von Anfang an ein konsequenter Verfechter einer atomwaffenfreien Zone im Nahen Osten gewesen. Im Gegensatz zum Iran hat Israel nie einer Inspektion durch die IAEA zugestimmt, und seine Atomwaffenanlage bei Dimona bleibt ein offenes Geheimnis. Trotz seiner etwa 200 einsatzfähigen Atomsprengköpfe hat Israel alle UN-Resolutionen, in denen es zur Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags aufgefordert wurde, zurückgewiesen, ebenso den neuen UN-Report, der es anklagt, in Gaza Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben; obwohl Israel den Weltrekord bei der Übertretung des Völkerrechts hält, ist es immer ungeschoren davon gekommen, weil ihm eine Großmacht den Rücken freihält.

Vorbereitung auf einen endlosen Krieg

Hinter Obamas Kraftprobe mit dem Iran steckt noch ein anderer Plan. Die Medien auf beiden Seiten des Atlantiks sollen die Öffentlichkeit auf einen endlosen Krieg einstimmen. General Stanley McChrystal, der Oberkommandierende der US- und NATO-Streitkräfte in Afghanistan, braucht nach einer Meldung des US-TV-Senders NBC 500.000 Soldaten und mindestens fünf Jahre für einen Sieg. Ziel dieses Krieges ist die „strategische Sicherung“ der Gas- und Ölfelder des Kaspischen Meeres, Zentralasiens, des persischen Golfs und des Irans – mit anderen Worten: die Herrschaft über Eurasien. Aber dieser Krieg wird von 69 Prozent der Briten, von 57 Prozent der US-Amerikaner und von fast allen anderen Menschen abgelehnt. Es wird nicht leicht sein, „uns alle“ davon zu überzeugen, dass der Iran der neue Dämon ist. McChrystals Unterstellung, der Iran „trainiere nach bestätigten Berichten Kämpfer für bestimmte Talibangruppen“, ist dazu so wenig geeignet, wie Browns pathetisches Echo von „der Linie im Sand“. (Der britische Premier wollte damit wohl ausdrücken, dass bald ein Schlussstrich unter die Verhandlungen mit dem Iran gezogen werden müsse.)

Während der Bush-Jahre soll nach Aussage des bekannten Informanten Daniel Ellsberg, in den Vereinigten Staaten ein militärischer Staatsstreich stattgefunden haben, der dem Pentagon entscheidenden Einfluss auf alle Gebiete der US-Außenpolitik verschafft haben soll. Belege für die vom Pentagon ausgeübte Kontrolle sind die Anzahl der gleichzeitig geführten Angriffskriege und die beschlossene Doktrin des „atomaren Erstschlags“, welche die Schwelle zum Einsatz von Atomwaffen gesenkt und die Unterscheidung zwischen konventionellen und atomaren Waffen verwischt hat.

All das lässt Obamas Gerede über „eine Welt ohne Atomwaffen“ als reine Rhetorik erscheinen. In Wirklichkeit ist er die wichtigste Stütze des Pentagons. Seine Entscheidung, Bushs „Verteidigungsminister“, den Erzkriegstreiber Robert Gates, in seine Regierung zu übernehmen, ist einmalig in der US-Geschichte. Gates hat seinen Wert in vergangenen Kriegen vom südlichen Asien bis zum Horn von Afrika bewiesen. Wie das Amerika Bushs wird auch das Amerika Obamas von einigen sehr gefährlichen Leuten beherrscht. Wir sollten gewarnt sein. Wann werden diejenigen, die dafür bezahlt werden, dass die Dinge richtig laufen, ihren Job machen?

(Wir haben den Artikel aus dem britischen Nachrichtenmagazin NEW STATESMAN komplett übersetzt und mit Anmerkungen in runden Klammern versehen. Informationen über den australischen Dokumentarfilmer und Journalisten John Pilger sind aufzurufen unter http://de.wikipedia.org/wiki/John_Pilger .)

Quelle: luftpost-kl.de

Written by mohart

7. Oktober 2009 at 22:41

Die Drohung mit Krieg und die Geheimdienstgewalt sind ein unerträglicher Terror

leave a comment »

Jetzt ehrlich und auf der Grundlage des Rechts mit Iran verhandeln!

AUTOR: Karl MÜLLER

Am 1. Oktober beginnen Verhandlungen zwischen den fünf Atommächten im Weltsicherheitsrat und Deutschland und Iran. Die Welt erwartet, dass diese Verhandlungen auf der Grundlage der internationalen Verträge und mit dem entschiedenen Willen zu einer friedlichen Lösung geführt werden.

Moralität in der Politik zeigt sich vor allem in der Achtung vor dem Recht und in der Beachtung des Rechts; in der Schaffung und Sicherung rechtmässiger, also dem Recht gemässer Verhältnisse. Unter den hochgerüsteten sind es aber vor allem zwei Staaten und ihre Regierungen, diejenige der USA und diejenige von Israel, sowie ihre Verbündeten, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht an das internationale Recht gehalten, sich deshalb als unberechenbar erwiesen und damit den Rest der Welt in einen andauernden Zustand der Spannung und des Schocks versetzt haben.

Sie haben eklatant und bewusst gegen die Charta der Vereinten Nationen verstossen, in der es in Artikel 2, Absatz 4 heisst: «Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.»

Der wiederholte schwere Rechtsbruch ist der Regierung von Israel mehrfach von internationalen Untersuchungskommissionen und Institutionen nachgewiesen worden, zuletzt wieder durch die Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen zum Vorgehen der israelischen Armee im Gaza-Streifen Ende 2008/Anfang 2009.

Die rechtswidrige Drohung mit Gewaltanwendung gegen Iran und die schon im Gang befindlichen rechtswidrigen und gewalttätigen Geheimdienstaktionen auf dem Gebiet des Landes halten nun schon viele Jahre an, und seit Jahren gibt es immer wieder sehr ernst zu nehmende Hinweise und Berichte über Kriegsvorbereitungen seitens der israelischen und der US-amerikanischen Regierungen.

Es ist deshalb mehr als berechtigt, dass erneute Hinweise auf eine akute Kriegsgefahr, so wie sie im untenstehenden Appell nur exemplarisch für weitere aufgelistet sind, für den Frieden engagierte Persönlichkeiten bewogen haben, warnend und mahnend ihre Stimme zu erheben.

Niemand von ausserhalb weiss mit Sicherheit, was in den Schaltzentralen in Washington und Tel Aviv schon geplant oder sogar schon beschlossen wurde. Aber allein schon die andauernde Berichterstattung über mögliche Kriegsszenarien wird unerträglich – wenn nicht zugleich gegengesteuert wird und Auswege aufgezeigt werden. Ansonsten wird weit jenseits des Rechts und des Menschlichen «diskutiert», und solche «Pläne» terrorisieren allein schon als Ideen die Völker der Welt.

Dies um so mehr, als ganz offen mit einem atomaren Krieg gedroht wird. Schon im März 2006 hat Stephen M. Osborn, der mit dabei war, als in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Atombomben im Pazifik gezündet wurden und die dortige Bevölkerung wie Versuchskaninchen missbraucht wurde, in dieser Zeitung dargestellt, was es für die Menschheit bedeutet, wenn nukleare «bunker busters» gegen iranische Atomanlagen eingesetzt würden. Er schrieb vor dreieinhalb Jahren: «Wenn die ‹bunker busters› in Iran abgeschossen werden, werden Hunderttausende von Tonnen Erde, Wasser und Fels verdampft, und diese radioaktive Suppe wird vom Wind verteilt und wird ganze Bevölkerungen töten und krank machen. […] Das weltweite Auftreten von Krebs und Krankheiten wird markant ansteigen.»

All dies und noch vieles mehr muss eine Verpflichtung für alle Regierungen sein, einen Krieg definitiv und erklärtermassen auszuschliessen und auf den Boden des Rechts zurückzukehren.

Am 1. Oktober beginnen direkte Verhandlungen zwischen allen Atommächten im Weltsicherheitsrat, Deutschland und Iran. In den vergangenen Tagen hat es in den internationalen Medien Signale gegeben, die Ansatzpunkte dafür sein können, dem Konflikt im Nahen Osten eine friedliche Richtung zu geben.

• Am 16. September berichtete das US-Magazin Newsweek («Intelligence Agencies Say No New Nukes in Iran»), dass die US-Geheimdienste den US-Präsidenten in ihrem neuesten Bericht darüber unterrichtet und damit den Geheimdienstbericht vom November 2007 bestätigt haben, dass Iran sein Atomwaffenprogramm seit 2003 nicht wiederaufgenommen hat.
• Am 17. September meldeten mehrere westliche Nachrichtenagenturen (reuters, afp), der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak habe in einem Interview mit der israelischen Tageszeitung «Jediot Achronot» «neue Töne gegenüber Iran» angeschlagen. Iran, so Barak, stelle keine ernste Gefahr für den jüdischen Staat dar: «Israel ist stark, ich sehe niemanden, der eine existentielle Bedrohung für Israel sein könnte.»
• Am selben Tag gab der deutsche Fernsehsender Phoenix eine Pressemitteilung heraus, in der er auf ein Fernsehinterview (ausgestrahlt am 20. September) mit dem Präsidenten des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND), Ernst Uhrlau, aufmerksam macht. In diesem Interview dementiert der Leiter des deutschen Auslandsgeheimdienstes eine vorangegangene Meldung, wonach der deutsche Dienst behauptet haben soll, Iran stehe kurz vor dem Bau einer Uran-Bombe: «Dieses Zitat deckt nicht die Aussage des BND […], denn Iran ist nicht in der Lage, innerhalb eines halben Jahres nuklearfähig zu sein.»
• Der US-Präsident begründete seine Absage an das Raketensystem in Polen und Tschechien unter anderem damit, dass Iran die Entwicklung von Langstreckenraketen mehr Schwierigkeiten bereite als erwartet.
• Last but not least: Auch Iran hat über seinen Botschafter in Österreich in einem Interview mit der «Wiener Zeitung» vom 18. September signalisiert, dass er Israel nicht bedrohe und für Israel keine Gefahr bedeute: «Iran hat nie gesagt, dass es Israel militärisch angreifen wird. Wenn Vertreter aus meinem Land gesagt haben, dass Israel in dieser Form nicht existieren soll, dann ist damit das zionistische System und die Zwangsherrschaft gemeint, keine Auslöschung Israels mit einem Militärangriff.»

Dies alles ist noch keine Entwarnung, aber es sind doch Signale, dass auch ein anderer Weg als der Weg der eskalierenden Konfrontation beschritten werden kann. Und dieser andere Weg muss beschritten werden. Innerhalb der die Regierungen beeinflussenden Think tanks in den USA und Israel muss doch so viel Denkfähigkeit vorhanden sein, dass man um die katastrophalen Wirkungen eines erneuten, zumal wahrscheinlich atomaren Krieges weiss, und so viel Denkfähigkeit, dass man einen diplomatischen Weg suchen und finden kann.

Und auch so viel Denkfähigkeit, um Stimmen wie die des deutschen Transatlantikers Josef Joffe zurückzuweisen. Der hatte, parallel im September/Oktober-Heft 2009 in der deutschen Zeitschrift Internationale ­Politik und in der US-amerikanischen Zeitschrift Foreign Affairs erscheinend, noch einmal von einer dominierenden Weltmacht USA und ihrer «Kriegskultur» phantasiert. Deutlich zurückgewiesen werden müssen auch Darstellungen wie in der Londoner «Times» vom 18. September, wonach Iran mit seinen «aggressiven Absichten» «den Westen bedrohen» würde. Mit solchen Behauptungen werden Tatsachen bösartig auf den Kopf gestellt.

«War is obsolete», erklärte vor 2 Jahren in dieser Zeitung der US-amerikanische Golf-Kriegs-Veteran und Uranwaffen-Experte Doug Rokke. In der Tat: Die Menschheit hat ein fundamentales Recht auf Regierungen, die sich ans Recht halten, Gewaltverzicht üben und Konflikte friedlich und in Verhandlungen lösen. Das ist der einzig akzeptable Weg in einer zivilisierten Welt.

Quelle: Zeit-Fragen Nr.37 vom 21.9.2009

Über den Autor

Kar Müller ist ein Mitglied de Redaktion von Zeit-Fragen, einem Partner von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Dieser Artikel kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8871&lg=de

Written by mohart

5. Oktober 2009 at 13:37

Argentinien: Auf der Suche nach einer eigenen und regionalen Doktrin der nationalen Sicherheit und Verteidigung

leave a comment »

Nach dem Gipfel von Bariloche

Argentinien: Auf der Suche nach einer eigenen und regionalen Doktrin der nationalen Sicherheit und Verteidigung

AUTOR: Matilde SOSA
Übersetzt von Isolda Bohler

ARGENTINIEN & USA

Die argentinische Regierung hielt in Person der Verteidigungsministerin Nilda Garré ein Treffen mit dem nordamerikanischen Verteidigungsminister Robert Gates im Norden des Landes ab. Die Ministerin war Anfang der Woche auf Einladung des Verteidigungsministers, mit dem sie ein Gespräch führte, in Washington, USA, eingetroffen. Nach der Erfüllung des Terminplanes kehrte die Ministerin heute nach Argentinien zurück.

Laut Pressestimme des Verteidigungsministeriums wird die Argentinische Republik die Kooperationsabkommen mit den USA bei der Verteidigung reformieren.

Laut dieser Quelle bestätigte die argentinische Verteidigungsministerin, völlig zufrieden dahin gekommen zu sein, „die wichtigsten mit den USA in Kraft befindenden Kooperationsverträge“, die in den 50er und 60er Jahren unterzeichnet wurden, zu behandeln und zu reformieren.

Das Thema wird – informierte Garré – bei der nächsten Zusammenkunft der bilateralen Arbeitsgruppe Argentinien – USA, das im Oktober in Buenos Aires stattfinden soll, behandelt.

DEN KALTEN KRIEG ABLEHNEN

Gemäß den Äußerungen der Ministerin basieren die Fundamente, die es zu reformieren gilt, noch auf „dem Inhalt solcher Instrumente und ihrer späteren spezifischen Abkommen, auf Themen und Aktivitäten, die im typischen Konzept für den Kalten Krieg liegen“

Garré schätzte auch, dass die angesprochenen Verträge „Aspekte bezüglich der inneren Sicherheit des Landes, Austausch von Geheimdienstmaterial, was heute den Streitkräften verboten ist, Drogenhandel, Terrorismus und anderen Bedrohungen der Sicherheit“ festlegten „und dies zwingt uns zur besagten Revision und Modifizierung der Abkommen“.

Laut der Quelle formulierte Garré besagtes Konzept während ihres Besuchs in Washington auf einer Konferenz an der vom Verteidigungsministerium abhängigen Nationalen Universität der Verteidigung unter dem Titel: „Das neue argentinische Verteidigungsmodell: Unvereinbarkeiten für die bilaterale Beziehung“.

„Man muss die Verträge der Zusammenarbeit bei der Verteidigung reformieren“

Die Ministerin Garré unterstrich die „vollständige Einbindung in einen demokratischen Rechtsstaat für unsere legitimen nationalen Interessen“ und dem Frieden sowie der internationalen Sicherheit verpflichtet. In diesem Sinne erinnerte sie daran, dass die argentinische Verteidigungspolitik auf der Förderung der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte, dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, der Wahrung des Internationalen Rechts und dem multilateralen System basiert.

Garré postulierte, dass Argentinien „eine strategische Haltung defensiver Natur aufrechterhält, die eine Machtpolitik gegen dritte Staaten ausschließt.“


Nilda Garré mit argentinischen Blauhelmen in Haiti

Argentinien: Seine internationale Verteidigungspolitik

Die Handlungen der Argentinischen Republik bei ihrer internationalen Verteidigungspolitik werden unten zusammengefasst und aufgezählt. Es ragen die der neuen Ordnung, als anfängliche Säule der aktuellen Politik, heraus; ebenso die von Argentinien als Mitglied von UNASUR und seinem Verteidigungsrat, dem die USA nicht angehören.

• Die Teilnahme der UNO – Blauhelme – Mission in Haiti
• Die 15 Jahre Präsenz weiterer Blauhelme in Zypern
• Die Ausbildung von Truppen dieses Rangs im Ausbildungszentrum für Friedensoperationen (CAECOPAZ), im Campo Mayo liegend.
• Der Start der lateinamerikanischen Assoziation der Ausbildung für Friedensoperationen (ALCOPAZ), die kürzlich unter Argentiniens Vorsitz ihr erstes Treffen in Buenos Aires hatte.
• Die Konstituierung einer gemeinsam kombinierten Friedensstreitmacht „Cruz del Sur“ (Kreuz des Südens) mit Chile, die 2010 für die Vereinten Nationen bereit steht.
• Die Übereinkunft mit Peru eine binationale Einheit mit Ingenieuren zu konstituieren und zu entwickeln, um in der UN – Mission in Haiti zu operieren.
• Garré hob als Anfangssäule der aktuellen Politik die Regelung des nationalen Verteidigungsgesetzes und die Reform des logistischen Verteidigungssystems hervor, um die Käufe der bewaffneten Streitkräfte zu vereinheitlichen und ihnen mehr Rationalität, Wirksamkeit und Transparenz zu geben.

ARGENTINIEN & UNASUR

CDS (SÜDAMERIKANISCHER VERTEIDIGUNGSRAT)

• Argentinien ist Teil der UNASUR und in seiner Teilnahme an der Verfassung des Südamerikanischen Verteidigungsrats im Rahmen der Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR) präsentierte es den Vorschlag, in Buenos Aires ein südamerikanisches Zentrum für Strategische Verteidigungsstudien einzurichten.

In Bezug auf UNASUR muss daran erinnert werden, dass die USA ihr nicht angehören, und dass der Südamerikanische Verteidigungsrat in Santiago de Chile in einem „historischen Treffen“ am 10. März 2009 konstituiert wurde, an dem die Verteidigungsminister von zwölf Mitgliedsstaaten teilnahmen: Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Argentinien, Paraguay, Uruguay, Venezuela, Guyana, Surinam.


Correa (Ecuador) und Kirchner (Argentinien) auf dem Gipfel in Bariloche

ARGENTINIEN & UNASUR & USA

In guter Erinnerung ist noch der letzte außerordentliche Gipfel von UNASUR (Bariloche, 28. August 2009), auf dem eine Debatte über das zentrale Thema des Gipfels eine singuläre öffentliche Aufmerksamkeit gewann: Die Militärstützpunkte der USA in der Region, die sich auch auf die Bereiche und Ziele der eigenen Union der Südamerikanischen Nationen und den im letzten Jahr in diesem Rahmen geschaffenen Verteidigungsrat ausdehnen. Seit damals ist es das erste Mal in vielen Jahren, dass die imperialistische Militärpräsenz in der Region auf so hoher Ebene und mit solch öffentlichem Charakter diskutiert wurde (wir erinnern daran, dass sie live im Fernsehen übertragen wurde), was bewirkte und wir registrieren sollten, dass die regionale Volksbewegung in unserem Land erneut Aktionen gegen die ausländischen Militärstützpunkte entfaltet.

Das „verlorene Glied“ oder die Suche nach nationaler Souveränität

Wir könnten sagen, dass es das Hauptziel des CDS, Verteidigungsrat – UNASUR, ist, Abstand von den vom Yankee Pentagon gezeichneten Doktrinen der „hemisphärischen Sicherheit“, die seit Jahrzehnten auf unserem Kontinent angewandt werden, zu nehmen und für Südamerika eine eigene Sicherheits- und Verteidigungsdoktrin auszuarbeiten; tatsächlich rief die argentinische Regierung auf dem kürzlichen Gipfel in Bariloche am 28. August zur Festlegung einer gemeinsamen Verteidigungsdoktrin, die von den zwölf Nationen, die die Südamerikanische Union der Nationen (UNASUR) bilden, respektiert wird.

So lautete die Forderung der Präsidentin Argentiniens, Cristina Fernández, bei der Einweihung des außerordentlichen Gipfels dieses subregionalen Blocks, „Legen wir eine Doktrin darüber fest, wie UNASUR die Installierung von Militärbasen eines Landes, das nicht Teil von Südamerika ist“, in Angriff nehmen wird, wie es die Präsidentin Cristina Fernández ausdrückte…

Und vielleicht, hoffentlich, wird die Frage der anfängliche Fußtritt, um für unsere Identität, unsere Suche nach Souveränität zu interpellieren, so dass es möglicherweise in unseren Regionalismus widerhallt, vielleicht, wie die Suche nach dem „verlorenen Glied“ hinter der nationalen Souveränität in Sachen Patria Grande und regional.

Quelle: Argentina: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8705&lg=es

Originalartikel veröffentlicht am 17.9.2009

Über die Autorin

Isolda Bohler ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autorin, die Übersetzerin auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8707&lg=de

Written by mohart

18. September 2009 at 12:11

Der 11. September 2001 und der Angriffskrieg der USA im Verbund mit den NATO-Staaten

leave a comment »


AUTOR: Brigitte QUECK

Vor genau 8 Jahren erklärte die US-Regierung unter Bush der entsetzten Welt, dass 2 Flugzeuge das Welthandelszentrum in New York attackiert und zum Einsturz gebracht hätten.

Kurze Zeit später behauptete US-Präsident Bush, dahinter würde Bin Laden stecken, der von Afghanistan aus Rache an den Amerikanern genommen hätte und man nannte sogar schon die Täter, die –welcher Zufall—als Beweis dafür sogar ihre Ausweise in der Nähe des WTC liegen gelassen hatten. Wie aber konnte Bush von deren angeblicher Existenz überhaupt wissen, wenn die von ihm genannten Namen nicht einmal auf den Fluglisten der das Welthandelszentrum attackierten Flugzeuge zu finden waren ?!!

Die US-Regierung forderte nach dem 11. September 2001 nun auch im Namen fast aller US-Amerikaner, blutige Rache an den „Terroristen“, die in ihrem Ursprungsland verfolgt und getötet werden müssten. Die USA beriefen sich dabei auf Artikel 51 der UNO-Charta, der „das unveräußerliche Recht auf individuelle oder kollektive Selbstverteidigung“ garantiert, „wenn ein bewaffneter Angriff gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen erfolgt“ und riefen ihre NATO-Verbündeten auf, gemäß NATO-Vertrag, Artikel 5, diesen Angriff auf die USA als einen Angriff auf ein Land der NATO-Verbündeten zu betrachten und die NATO am Hindukusch zu „verteidigen“.

Aber auch der NATO-Vertrag ist dem Völkerrecht verpflichtet.

Im Artikel 51 UNO-Charta, auf den sich die USA nach dem angeblichen Überfall seitens Afghanistans auf das Welthandelszentrum beriefen, heißt es nämlich, dass die militärische Abwehr eines Angriffes auf ein Mitglied der Vereinten Nationen nur so lange erfolgen darf „bis der Sicherheitsrat die zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat“.

Selbst wenn man anheim stellt, dass dieser Angriff auf das Welthandelszentrum von Afghanistan erfolgt sein sollte, stellt der Angriff seitens der NATO auf Afghanistan am 7. Oktober 2001, das zu dieser Zeit keine weiteren Attacken auf die USA unternommen hatte, einen eklatanten Bruch des internationalen Rechts dar !!

Dieser von der NATO gegenüber Afghanistan verkündete “Krieg gegen den Terror“ sollte den Beginn eines Krieges gegen alle Staaten einleiten, die nicht dem Bild der „westlichen Demokratie“ entsprechen.

Thomas Friedmann äußerte sich am 13.9.2001 dazu wie folgt:

„Verstehen meine Landsleute denn wirklich, dass dies der dritte Weltkrieg ist? Und wenn dieser Angriff (auf New York City und Washington) das Pearl Harbour des dritten Weltkriegs ist, dann bedeutet dies, dass wir vor einem langen Krieg stehen.
(Thomas Friedman, ‚New York Times,‘ September 13, 2001)

Jared Israel schrieb dazu unter : http://emperors-clothes.com/german/articles/d-afghan-i.htm einige Tage später:

„Die wichtigsten Vertreter der US Regierung und der Medien haben die Bombardierung des World Trade Center (WTC) und des Pentagon benutzt, um einen internationalen Angstzustand zu erzeugen.

Das hat die engsten Alliierten Washingtons (insbesondere Deutschland und England, jedoch nicht Italien) mit einem Schlag dazu gebracht, sich unbesehen zur Teilnahme an U.S. Vergeltungsmassnahmen bereit zu erklären.

Diese Bombardierung von New York und Washington wurde zusätzlich dazu benutzt, eine äußerst wichtige Frage zu verdrängen: Hat Washington in der Sache einen geheimen Plan? Hat Washington eine Strategie, bei der Vergeltungsbombardierungen nur eine Nebenrolle spielen?

Ein tödliches Szenario entwickelt sich vor unseren Augen. Auf der einen Seite werden die Erklärungen der Regierungsvertreter für die Unfähigkeit oder die mangelnde Bereitschaft zu einer Abwehr-Intervention vor und während der Flugzeugangriffe in New York und Washington, D.C. zunehmend unplausibel und widersprechen sich häufig , auf der anderen Seite überschwemmt das Geschrei nach Krieg die Stimmen der Vernunft.

Eine Regierung, die behauptet, dass sie einerseits keine Kenntnis von sorgfältig organisierten Terroristenangriffen hatte, anderseits behauptet, nicht gewusst zu haben, wie damit umzugehen – diese Regierung ruft nun dazu auf, die vorher nicht wahrgenommenen Angreifer „auszulöschen“; in den Worten des stellvertretenden Verteidigungsministers Paul Wolfowitz: „den Staaten, die Terrorismus unterstützen, ein Ende bereiten“.

Henry Kissinger meint (‚Los Angeles Times,‘ 14.9.01), dass angebliche Terroristen Netze, wo immer sie seien, mit Stumpf und Stil ausgerissen werden müssen.. Der ehemalige israelische Premier-Minister Netanyahu schreibt einen Aritkel mit dem Titel: „Regierungen, die Terroristen unterstützen sind zu zerstören“ (‚Jerusalem Post,‘ 14.9.01). Und um das Niveau der internationalen Einschüchterung noch um einen Grad hochzutreiben, haben wir R.W.Apple, Jr. In der ‚Washington Post‘ (14.9.01):

„In dieser neuen Art von Krieg…gibt es keine neutralen Staaten oder geographischen Grenzen. Wir oder die andern. Man ist entweder mit uns oder gegen uns.“

Zu Beginn wurden einige Staaten bedroht – als sogenannte “ den Terrorismus unterstützende Staaten“, die nicht mit uns sind, also gegen uns sein müssen: Cuba, Iran, Iraq, Libyen, Nordkorea, Sudan und Syrien. Obwohl sich diese Staaten in der überwiegenden Anzahl von Merkmalen unterscheiden, insbesondere betreffend der politischen Ideologie, gleichen sie sich tatsächlich in dreierlei Hinsicht: Alle haben Jahrzehnte unter der Feindschaft von US Regierungen gelitten, sie haben alle säkulare Regierungen, sie haben alle keine Beziehungen zu Osama bin Laden.
In seinem Artikel „Dem Krieg eine Chance“ (‚Philadelphia Inquirer‘) warnt David Perlmutter, dass diese Staaten, falls sie die Wünsche Washingtons nicht erfüllen:

„sich vorbereiten müssen auf die systematische Zerstörung aller Kraftwerke, aller Ölraffinerien, aller Ölpipelines, aller Militärstützpunkte, aller Regierungsgebäude im ganzen Land … vorbereiten müssen auf den vollständigen Zusammenbruch ihrer Wirtschaft und Regierung für die Dauer einer ganzen Generation.“

Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte, die USA wollten einen vielseitigen Kampf beginnen gegen Terroristen – Organisationen und gegen bis zu 60 Länder, von denen angenommen wird, dass sie dieselben unterstützen.

Die Drohung, bis zu einem Drittel aller Länder der Welt zu bombardieren, hat viele Menschen verängstigt. Genau das, so glauben wir, ist die Absicht….

Die Einschüchterungstaktik soll von der wirklichen Strategie Washingtons ablenken, die weit gefährlicher ist, als die Drohung, viele Länder zu bombardieren. Washington will Afghanistan einnehmen, um den angestrebten Prozess der Pulverisierung der ehemaligen Sowjetunion voranzutreiben, in der gleichen Art, wie Washington das ehemaligen Jugoslawien pulverisiert hat. Das bedeutet die größtmögliche Gefahr für die Menschheit.

WAS WILL WASHINGTON MIT DEM VERARMTEN AFGHANISTAN?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir nur eine beliebige Landkarte von Europa und Asien betrachten. Man bedenke die immensen Ausmaße der ehemaligen Sowjetunion, insbesondere von Russland.

Das europäische Russland hat eine Oberfläche von 1’747’112 Quadratmeilen. Das ist irgendetwas zwischen einem Drittel und der Hälfte der Landmasse ganz Europas. Wenn man den asiatischen Teil von Russland hinzurechnet, erhält man 6’592’800 Quadratmeilen. Das ist soviel wie die USA und China zusammen. Mehr als die Hälfte Afrikas.

Russland grenzt in seinem äußersten Westen an Finnland. Im Süden grenzt es an die Türkei und den Balkan. Es breitet sich in seinem Osten bis an den Rand von Asien aus. Es ist das Dach der Mongolei und von China.

Nicht nur ist Russland von spektakulärer Größe, mit unermesslichen Bodenschätzen gesegnet, die zum großen Teil noch unerschlossen sind, es ist außerdem neben den USA die einzige Atommacht von Weltbedeutung. Entgegen der landläufigen Meinung wurde die militärische Macht von Russland nicht zerstört, im Gegenteil kann argumentiert werden, dass Russland gegenüber der USA stärker ist, als während der ersten Phase des kalten Krieges. Es verfügt außerdem über die hochentwickeltste U-Boot-Technologie der Welt.

Wenn es den USA gelingt, Russland und die ehemaligen Sowjetrepubliken in schwache Territorien zu zerteilen, die durch die NATO beherrscht werden, dann hätte Washington freie Hand, die großen Reichtümer Russlands auszubeuten und außerdem im Rest der Welt zu tun, was immer ihm beliebt, ohne die Macht Russlands fürchten zu müssen.

Trotz der Berichte über eine russisch-amerikanische Zusammenarbeit, und trotz des großen Schadens, der Russland durch den Internationalen Währungsfond (IMF) zugefügt wurde, bleibt dies die Stossrichtung der US Politik. (3)

Afghanistan liegt an einer strategisch bedeutsamen Stelle. Es grenzt nicht nur an den Iran, an Pakistan und an China (!), sondern, und das ist von besonderer Wichtigkeit, es teilt auch Grenzen und eine gemeinsame Religion mit den zentralasiatischen Republiken der ehemaligen SU: Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan. Diese wiederum grenzen an Kasachstan, welches an Russland grenzt.

Zentralasien ist von strategischer Bedeutung nicht nur wegen seiner großen Öllager, wie uns immer wieder versichert wird. Seine geographische Lage ist von noch größerer strategischer Bedeutung. Wenn Washington dieses Gebiet kontrollieren würde, dann hätte die NATO ihren Ring von Militärstützpunkten an Schlüsselstellungen um Russland herum vollständig: Die baltischen Staaten; der Balkan, die Türkei und eben diese zentralasiatischen Republiken. Dieser Ring wäre dann wie eine Schlinge um den Hals von Russland.

Dazu kommt die tatsächliche Herrschaft Washingtons über die ehemaligen Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Georgien im Süden von Russland. So positioniert könnten die USA über ganz Russland verteilte, extern angezettelte ‚Rebellionen‘ in die Wege leiten.

Die NATO, deren gegenwärtige Doktrin die Intervention in Staaten vorsieht, die an NATO-Mitglieder angrenzen, könnte dann „Kriege von minderer Intensität“ („low intensity wars“ in ihrer eigenen Terminologie) einleiten, eingeschlossen des Gebrauchs von taktischen Atomwaffen, welcher ebenso durch die gegenwärtige NATO-Doktrin vorgesehen ist, als Antwort auf Myriaden von ‚Menschenrechtsverletzungen‘.

Es entbehrt nicht der Ironie, dass Washington behauptet, nach Afghanistan zurückkehren zu müssen, um die Islamisten zu bekämpfen, denn es war eben dieses Washington, welches den Apparat der islamistischen Terroristen während der achtziger Jahre erschuf, in seinem Bestreben, die russische Macht zu zerstören.“

Das gibt Zbigniew Brzezinski, die damalige Schlüsselfigur im National Security Coucil, in den im folgenden zitierten Interviews offensichtlich gerne zu:

Zuerst ein Auszug aus einem Bericht der ‚N.Y. Times‘:

„Der afghanische Widerstand – Dazu müsste man sagen: der Widerstand gegen die demokratische Republik in Afghanistan durch US-Söldnertruppen und Militär via Pakistan-d.Verfasser) wurde von den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten und Saudi Arabiens mit Waffen im Wert von nahezu 6 Milliarden Dollar unterstützt.“ “ Um den Krieg zu unterhalten, schleuste die CIA im Verein mit Saudi Arabien und dem pakistanischen militärischen Spionagedienst ISI“(Inter-Services Intelligence Directorate) Millionen von Dollars zu den Muhajedin. )

[Die damalige Sowjetunion kam der Demokratischen Republik Afghanistan ( in der den Frauen auch die Türen in Hochschulen und Staatsämter offen standen) mit der sie ein Freundschafts- und militärischer Beistandspakt verband, erst nach 20-maligen Ersuchen der afghanischen Regierung zu Hilfe. Mit dem Machtantritt Gorbatschows erfolgte auf Anweisung der sowjetischen Regierung der Truppenabzug aus Afghanistan – d. Verfasser]

Und weiter im Text von Jared Israel:

„Es wird von einigen argumentiert, dass die NATO verrückt wäre, wenn sie versuchen würde, Afghanistan zu befrieden. Die Briten wären bereits 1800 bei einem solchen Versuch gescheitert und ebenso die Russen in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts.Aber Washington braucht keine Befriedung Afghanistans und strebt eine solche auch nicht an. Was Washington braucht, ist militärische Präsenz, die stark genug ist, einheimische Kräfte zu organisieren und anzuleiten beim Vordringen in die zentralasiatischen Republiken und dort bewaffnete Konflikte anzuzetteln…“ ( siehe: http://emperors-clothes.com/german/articles/d-afghan-i.htm vom 22. September 2001, Übersetzung aus dem Englischen: Jost Lang)

Da die nunmehr seit dem 7. Oktober 2001 in Afghanistan operierenden NATO-Truppen unter dem Namen ISAF- und OEF-Truppen alles andere als „friedliche Aufbauhelfer“ sind, zunehmend zur mordenden und sengenden Soldateska entarten und der barbarisch- blutige Charakter des Afghanistankrieges des Westens zunimmt, nehmen auch nach dem Prinzip „actio erzeugt reactio“.die Vergeltungsschläge der afghanischen Befreiungsbewegungen, insbesondere der Taliban, zu.

Als Kolonialkrieg und Eroberungskrieg um Rohstoffe und politischen Einfluss war der Afghanistankrieg von Anfang an konzipiert und weitet sich immer mehr zu einem brutalen Völkermord aus. Wenn es auch keine offiziellen veröffentlichten Zahlen über afghanische Kriegsopfer gibt, so werden diese nach sieben Jahren Krieg auf ca 1,3 Millionen direkte Kriegstote von insgesamt 29 Millionen Einwohnern veranschlagt. Die meisten Kriegsopfer sind Paschtunen. Wie viele Taliban-Kämpfer und andere Partisanen bis jetzt ums Leben kamen, ist nicht genau bekannt.

Bekannt ist aber, dass wie in den Kriegen gegen den Irak 1991 und 2003 bei dem insgesamt ca 3400 t radioaktiver Bomben zum Einsatz kamen, auch in Afghanistan vom Jahre 2001 bis heute ca 1600t radioaktiver Bomben abgeworfen wurden, die Zivilbevölkerung zunehmend an den Auswirkungen dieser Munition leiden muss.

Die Krebsrate ist genau wie im Irak ( dort in gewissen Gebieten bisher auf das 20 fache!! ) angestiegen und auch der Zusammenbruch des Immunsystems der dort lebenden Bevölkerung rasant angewachsen.

Auch in Afghanistan berichtet man in den dortigen Krankenhäusern von zunehmenden Missbildungen bei Neugeborenen, geschuldet dem Einsatz dieser sogenannten DU-Munition, verharmlosend „panzerbrechende Waffen“ genannt, die, so will es die Gerechtigkeit, auch bei den dort eingesetzten ausländischen Soldaten, bzw. Söldnern schon zu empfindlichen Opfern geführt hat.

Einer dieser deutschen Soldaten hat, als er erkannte, wie er von der deutschen Regierung, seinem Parlament und der Bundeswehr über den wirklichen Kriegsgrund gegen Afghanistan belogen worden war und nach der Rückkehr in die Heimat auch seine Frau ein immungeschädigtes Kind zur Welt brachte, geäußert : „ Die Herrschaften an der Spitze unseres Staates haben uns verarscht. Sie, oder deren Kinder sollen in diese Kriege gehen und ihre Haut zu Markte tragen !!“

Übrigens: 8 Jahre nach dem NATO-Angriff auf Afghanistan sollte sich jedermann der über Afghanistan spricht bzw. Kriegseinsätze dort verteidigt, vergegenwärtigen, warum es zu dem bis in unsere Gegenwart dauernden Krieg gegen dieses Land gekommen ist.

Als Grund seitens der USA und der NATO dienen bis heute die Überfälle auf das Welthandelszentrum in New York und das Pentagon im Jahre 2001, die angeblich von Afghanistan aus erfolgt sein sollen.

Über den 11. September sind viele Bücher geschrieben worden.

Aber eines ist so gut wie außer Acht gelassen worden.

Bereits kurz nach dem 11. September hatten sich Hunderte von Zeugen dieser Katastrophe in New York zusammengetan, darunter namhafte Militärs, Bauleute, Architekten, Wissenschaftler und Feuerwehrleute, die alle übereinstimmend sagten:“So war es nicht !“

In Arbeiterfotografie kann man im Internet nachlesen, was z. B. Der Capt. Daniel Davis, ehemaliger NORAD Tac Direktor zum 11. September aussagt:

„Das gibt es nicht, das ein nach Regeln des Instrumentenflugs fliegendes Flugzeug ( und zwar bei allen Passagiermaschinen der Fluggesellschaften ) nicht abgefangen wird, wenn es vom Flugplan abweicht, wenn der Transponder abgeschaltet, oder die Verbindung mit der Flugverkehrskontrolle unterbrochen ist“.

Und Robin Hordon, Fluglotse der Federal Aviation Administation erklärte:

„Wenige Stunden nach den Attacken des 11. 9.2001 wusste ich, dass dies eine Insider-Tat war.

Auf Grund meiner 11-jährigen Erfahrung als Fluglotse der Federal Aviation Administation im verkehrsreichen Nordost-Korridor, einschließlich Hunderter von Stunden Ausbildung, Einsatzübungen, Luftbetankung, Bomberabwurfübungen aus niedriger Bodenhöhe, nach Teilnahme an militärischen Großübungen, täglichen militärischen Ausbildungsübungen in eingespielter unmittelbarer Zusammenarbeit mit den Radar Personal von NORAD (North American Aerospace Defence Command ) und auf der Grundlage meiner eigenen Luft-Not-Lagen, darunter 2 Mal im Umgang mit entführten Passagiermaschinen, erkläre ich eindeutig:

Es ist völlig ausgeschlossen, dass 4 große Passagiermaschinen am 11.9. für 30-60 Minuten vom Kurs abweichend in der Luft umhergesteuert werden konnten, ohne abgefangen und von unseren Kampfpiloten vom Himmel geholt zu werden, es sei denn, sehr hoch angesiedelte Personen in unserer Regierung und unserem Militär hätten genau dies absichtlich geschehen lassen“.

Ein Sicherheitsbeauftragter, der sich im World Trade Center Gebäude 7 befand, erklärte, dass Bomben detonierten, bevor die Twin Towers fielen.
Das deckt sich übrigens auch mit den Aussagen der Feuerwehrleute, die aus den oberen Etagen des Welthandelszentrums noch Leute gerettet hatten, als sie Explosionen von unten wahrnahmen.

Diese Tatsache ist im Abschlussbericht der Untersuchungskommission zum 11. September nicht einmal erwähnt worden.

Auch die Aussagen dieses Sicherheitsbeauftragten, dass dieser nach den Explosionen im WTC 7 Leichen in den unteren Etagen gesehen hatte, taucht im Abschlussbericht zum 11. September nicht auf. All dies zeigt, dass hochstehende Persönlichkeiten den Hergang der wirklichen Ereignisse des 11. September vertuscht haben !

Mehr und mehr begreifen auch politisch uninteressierte Menschen auf der ganzen Welt, dass sie von den USA und NATO-Politikern gefoppt wurden und einer großen Lüge auf den Leim gegangen sind. Der 11. September 2001 war hausgemacht im Interesse der Etablierung einer Weltherrschaft unter US-Regie !

Jeder, der sieht, welch unermessliches Leid dem afghanischen Volk seit Jahren seitens der NATO-Länder angetan wird, kann nur zu dem Schluss kommen: Truppen raus aus Afghanistan !

Wahrung der Souveränität aller Staaten und Völker als unveräußerliches internationales Recht, so wie es in der UNO-Charta verankert ist !
Quelle: die Autorin

Originalartikel veröffentlicht am 12.9.2009

Über den Autor

Brigitte Queck ist eine assoziierte Autorin von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Dieser Artikel kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autorin als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=8654&lg=de